5️⃣ Fun with Drives: Striche oder Bits - auf was kommt es bei Encodern an?
Positioniergenauigkeit von Servo-Antrieben ist eine häufige und wichtige Anforderung. Aber auf was sollte man achten?
Wenn ein Hersteller sagt er hat ein 30bit System, ist das dann nicht topp? Sind ja sage und schreibe 1.073.741.824 Positionen.
Wenn das mal nicht genau ist. 🤔
Mmh….ist es vielleicht tatsächlich nicht. Denn wenn der Encoder nur wenige Striche hat - bspw. 128 - dann wird das System trotzdem nicht genau positionieren können.
Warum? Weil es im Wesentlichen auf die Strichzahl ankommt und nicht auf die Bitzahl. (👉 s. Video für Details).
Typisch im Automatisierungskontext sind ca. 2048 Striche, teilweise auch 4096. Mehr braucht man selten. Weniger macht man selten, da preislich auch kein riesen Vorteil. Wenn man weniger genau Positionieren muss, wählt man bspw. einen Resolver mit signifikanten Preisvorteil.
Die Bitzahl ist eigentlich standardmäßig bei den Systemen immer ausreichend, um genug Positionen „aufzulösen“.
Also zusammengefasst:
✅ Strichzahl
👉 Bestimmt, wie genau man regeln und positionieren kann 🎯
✅ Bitzahl
👉 Bestimmt, wie fein man Positionen zählen kann. 🔢
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5️⃣ Fun with Drives: Striche oder Bits - auf was kommt es bei Encodern an?

